Microsoft Edge nutzen und mit Kaffee belohnt werden
IT 

"There is no life before coffee!", alter Spruch aber Microsoft scheint ihn in gewisser Hinsicht wörtlich zu nehmen. Denn mittels Kaffee möchte Microsoft den mit Windows 10 eingeführten Edge Browser so richtig Leben einhauchen und ihm was die Nutzerzahlen angeht so auf die Sprünge helfen.

Bonusprogramm "Microsoft Rewards"

Klingt komisch? Ist es auch! Denn eigentlich ist es lediglich ein Bonusprogramm, bei welchem Nutzer in den USA für die Nutzung von Edge Punkte sammeln können. Diese können dann z.B. bei Starbucks gegen einen Kaffee eingetauscht werden. Microsoft nennt das Bonus Programm "Microsoft Rewards", welches eigentlich nur ein Nachfolger der "Bing Rewards" ist.

Die Vorraussetzungen damit Nutzer Punkte sammeln sind: die Anmeldung unter Windows 10 mit einem Microsoft Konto, mindestens ein geöffnetes Edge Fenster und regelmäßige Aktivität. Unter letzterem versteht Microsoft Mausbewegungen, Klicks oder das Anschauen eines Videos.

Reich wird man nicht

Reich und das vorallem schnell wird man damit allerdings wohl nicht. Laut the register hat das Vorgängerprogramm "Bing Rewards" selbst bei intensiver Nutzung lediglich ca 5 Doller innerhalb von 19 Tagen eingebracht. Aber immerhin...das wäre ein Kaffee.

Kampf um Marktanteile

Klar, Microsoft versucht hiermit im Kampf um Marktanteile im Browserbereich Boden gut zu machen. Denn bislang hat Edge hieran lediglich einen Anteil von knapp 6 Prozent und wird damit bei Marktanteil Diagrammen regelmässig unter "andere Browser" eingeordnet. Den größten Marktanteil hat, wie so oft, Google mit dem Chrome Browser. Dessen Anteil liegt aktuell bei 51%.

Google hat da auch was im Programm

Bonusprogramme sind also auch bei den Großen ein beliebtes Mittel Nutzer heranzuschaffen. Selbst Google hat mit seiner Umfrage App etwas Ähnliches. Zwar geht es hier vor allem um Marktforschung, aber dem Nutzer bietet sich hiermit die Möglichkeit einfach und kostenlos das eigene Google Play Guthaben aufzustocken.

Blogger auf Karasumedia
IT Spezialist, Blogger und Hesse. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen. Ebenfalls Autor auf Addis Techblog

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