Es ist ein untrügliches Zeichen. In den Regalen der Supermärkte liegen die ersten Weihnachtssüssigkeiten zum Verkauf bereit. Mit anderen Worten: Die Weihnachtszeit steht schon vor der Tür. Es ist zwar erst September, aber egal. Die Weihnachtszeit wird kommen. Aber mal Spass beiseite, denn es ist ja in der Tat noch ein paar Tage hin bis Weihnachten. Trotzdem beginnt im Vorfeld zu Weihnachten noch eine andere Zeit: Die Zeit der Firmen-Weihnachtsfeiern bzw Betriebsfeiern.

In kleineren Firmen beschränkt sich eine solche Feier regelmässig auf ein gemeinsames Essen beim Italiener nebenan, wohingegen in größeren Unternehmen schon mal ein Saal mit Catering (das kann auch die Firmenkantine sein) für die Belegschaft und zusätzlichem Unterhaltungsprogramm angesagt ist. Selbst damals bei der Bundeswehr hatten wir alljährlich eine solche Veranstaltung.

Trockene und dröge Reden

Nun liegt es in der Natur solcher Veranstaltungen, ganz gleich ob Weihnachtsfeier oder aus einen anderen Anlass, dass sie meist von mehr oder weniger unterhaltsamen Reden und Ansprachen diverser, wichtiger Personen begleitet werden. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass Chefs und andere wichtige Personen eines Unternehmens eher geeignet sind eine Firma zu führen. Unterhaltsame Reden zu halten gehört meist nicht zu ihren Skills. Und so beginnen Firmenfeiern, dank dieser staubtrockenen Reden, meistens sehr, sehr dröge und langweilig.

So kann man für eine Überraschung sorgen

Zumindest ist das auch oft die Erwartungshaltung der Belegschaft, die ja hier das Publikum bildet. Was liegt hier näher, als das Publikum aus dieser Erwartungshaltung herauszuholen und gehörig zu überraschen? Was wäre zum Beispiel, wenn sich unter die Redner jemand mischt, der nicht vor hat einen staubtrockene Vortrag zu halten? Sagen wir mal es hätte sich unter die Redner ein Kabarettist "geschlichen", der vor hat in seiner Rede, die Firma humoristisch "aufs Korn zu nehmen". Wie das genau geht, kann man hier schauen. Die Veranstaltung dürfte es ganz sicher auflockern.

Grund zu gehen

Zumindest dürfte sich so auch gut ein Übergang, von vielleicht notwendigen Reden hin zum Unterhaltungsprogramm, bewerkstelligen lassen. Hier kommt dann oft die gefürchtete "Ein-Mann-Unterhaltungsband" zum Einsatz. Und die ist dann wirklich oft ein Grund vorzeitig den Abend zu beenden.