Als Startup nach Dubai?
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Man stelle sich vor, man hat eine tolle Idee für ein Startup. Sei es, weil man das absolute Killer Produkt entwickelt hat oder man den Einfall für eine Dienstleistung hat, von der man glaubt, dass zukünftig darauf niemand mehr verzichten möchte. Oder, was wahrscheinlicher ist, man stapelt etwas tiefer und möchte einfach nur ein gutes Produkt bzw Dienstleistung anbieten. Kurz gesagt, man möchte Geld verdienen. Und hier steht am Anfang in aller Regel die Firmengründung.

Die meisten werden diese sicher direkt in Deutschland gründen. Einfach weil sie das Risiko scheuen eine Firma im Ausland zu gründen oder weil die potentiellen Kunden eh nur hier im Land sitzen. Im einfachsten Fall geht man dazu hier einfach auf das zuständige Gewerbeamt, meldet dort ein Einzelunternehmen an und schon geht alles seinen Gang. Etwas komplizierter wird es, wenn man eine andere Unternehmensart im Sinn hat. Zum Beispiel eine GmbH. Das funktioniert dann nur mit den für Deutschland typischen bürokratischen Hürden. Und auf alle Fälle muss man hier auch einen Notar bei der Gründung „ins Boot“ holen. Darum soll es hier aber nicht gehen.

Aber was ist, wenn man zum Beispiel in Dubai eine Firma gründen möchte? Den ein oder dürfte eine Firmengründung Dubai sicher reizen. Schließlich sitzt hier tatsächlich viel Geld im Land. Und tatsächlich hätte man als Startup in Dubai sicher den ein oder anderen Vorteil. Allerdings gibt es nicht nur Vorteile, sondern auch den ein oder anderen Nachteil.

Vorteil – geringe Steuern

Vorteile sind ganz sicher, dass Dubai durch diverse Maßnahmen versucht StartUps zu fördern. Was an sich schon wirklich vorteilhaft ist. Aber noch entscheidender sein dürfte, dass die Steuern in Dubai sehr gering ausfallen. So gilt in Dubai eine Mehrwertsteuer von gerade einmal 5%. Firmen müssen keine Einkommensteuer bezahlen. Und Unternehmensgewinne und persönliche Einkünfte unterliegen keiner direkten Besteuerungen. Ausnahmen sind hier Ölgesellschaften und Banken.

Wo Licht ist, ist auch Schatten – die Nachteile

Ein großer Nachteil ist allerdings, dass der tatsächliche Geschäftsitz auch in Dubai sein muss, denn alle Geschäfte müssen in Dubai stattfinden bzw von dort gesteuert werden. Das heisst, man benötigt Geschätsräume und Personal vor Ort und muss dies auch nachweisen. Und man sollte sich im klaren sein, dass man sich damit außerhalb der EU befindet und somit einige Vorteile diesbezüglich verloren gehen. Und ein wichtiger Nachteil ist, dass der bürokratische Aufwand der sich stellt. Das fängt bei einem zu beantragendem Visum an und geht bis zu bestimmten Verträgen, die mit der Regierung Dubais geschlossen werden müssen. Hinzu kommen auch bestimmte Verhaltensregeln, denen man sich in Dubai unterwerfen muss.

Wer das alles natürlich nicht scheut, für den kann eine sich die Gründung eines Startups in Dubai tatsächlich lohnen.

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