Das Smartphone ist ein wunderbares Gerät. Es kann Musik abspielen, macht Fotos, verwaltet Termine und Aufgabenlisten, empfängt Emails und ist auch so ein sehr kommunikatives Hilfsmittel. Was vor allem auch darin deutlich wird, dass man noch immer mit einem Smartphone ganz einfach telefonieren kann. (Geht wirklich). Kurz gesagt, ein Smartphone kann dabei helfen unheimlich produktiv und effektiv zu arbeiten.

Es sei denn....

Es sei denn, man lässt sich von seinem Smartphone vom Arbeiten ablenken. Und sei es nur hin und wieder für ein paar Sekunden. Die eigene Produktivität leidet hier ganz schnell, wenn man nicht aufpasst. Nicht umsonst wird die Nutzung des eigenen, privaten Smartphones während der Arbeit von vielen Arbeitgebern alles andere als gern gesehen. Wobei hier die mögliche Ablenkung nicht allein im Vordergrund steht, wie dieser Artikel des DeinHandy.de Blogs deutlich macht.

Ist das eigene Smartphone für die Arbeit aber notwendig, zum Beispiel bei Freiberuflern, gibt es aber einige Tipps und Tricks, dass die Ablenkung nicht zu groß werden kann.

Und genau das ist das Problem

Das größte Problem dürften die vielen Push Benachrichtigungen sein, die ein Smartphone so empfängt. Selbst wenn das Smartphone lautlos geschaltet ist, blinkt es bei jeder Nachricht munter vor sich hin. Und das hat zur Folge, dass jedes Blinken die eignen Gedanken zumindest kurzzeitig auf sich zieht. Und genau das unterbricht jedesmal den Workflow.

Benachrichtigungen aus - ganz einfach

Die Lösung des Problems ist dabei denkbar einfach. Man schaltet die Benachrichtigungsfunktion seines Smartphones aus und zwar komplett. Dadurch bleibt das Smartphone dunkel, blinkt nicht bei jeder Nachricht vor sich hin und man wird nicht mehr abgelenkt. Netter Nebeneffekt: Man entscheidet von nun an selbst, wann man zum Beispiel eine Email liest und sie beantwortet. Die Entscheidung trifft nicht mehr das blinkende Smartphone.

Apps mit Benachrichtigungssymbol nach hinten sortieren

In eine ähnliche Kerbe schlägt die Taktik, dass man Apps mit Benachrichtigungssymbol weiter nach hinten sortiert. Die Icons der Facebook App, mancher Mail Apps oder Messengers zeigen bei neuen Nachrichten zusätzlich eine kleine rote Zahl (Anzahl neuer Nachrichten). Hat man solche Apps quasi auf der ersten Seite seines Launchers ziehen sie unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich, sobald man auf das (entsperrte) Smartphone schaut. Möchte man dies verhindern, ist es sinnvoll derartige Apps mindestens erst auf der zweiten Seite des Launchers einzusortieren.

Die Sache mit dem Hintergrundbild

Bilder können Erinnerungen und Emotionen hervorrufen. Das kennt jeder. Und auch das Hintergrundbild auf dem Smartphone bildet hier keine Ausnahme. Persönliche Bilder können hier natürlich auch Emotionen auslösen oder Erinnerungen hervorrufen. Und natürlich können diese ablenken oder dafür sorgen, dass man sich sogar in Gedanken verliert. Wer produktiv und konzentriert arbeiten möchte, sollte auf solche Hintergrund Bilder lieber verzichten und einen neutralen Hintergrund wählen.

Beachtet man diese Tipps, dann ist das Smartphone gar kein so großer Aufmerksamkeitsmagnet mehr und steht somit einem produktiven Workflow nicht mehr im Weg.