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Wie man die Reichweite eines Blogs steigern kann

Ich denke, die Mehrzahl der Blogger blogt aus Spass an der Freude. Finanzielle Interessen dürften sehr oft nicht im Vordergrund stehen. Allerdings gilt beim Bloggen, dass es erst so richtig Spass macht, wenn die Text , welche man so veröffentlicht, von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Der eigene Blog also über eine möglichst große Reichweite verfügt. Und ganz gleich, ob man wirklich nur zum Spass blogt oder man mit seinem Hobby auch Geld verdienen möchte: Um die Reichweite zu steigern greifen viele Blogger zu "knallharten" Marketing und SEO Methoden.

Suchmaschinenoptimierung - die Grunddisziplin

Wenn man an "Reichweitensteigerung" denkt, denken die meisten zuerst an eine speziell auf Google abgestimmte Suchmaschinenoptimierung. Und in der Tat ist Google in Deutschland eine wichtige Trafficquelle für den eigenen Blog und die Reichweite wird auch von vielen daran festgemacht, wie gut eine Seite in Googles Suchergebnissen rankt. Folglich werden entsprechende Backlinksstrukturen aufgebaut, Seiten technisch optimiert und Texte suchmaschinenfreundlich geschrieben. Und all das teilweise mit enormen Aufwand.

Google ist schon lange nicht mehr alles

Nun ist Google zwar eine enorm wichtige Trafficquelle, aber längst nicht mehr die einzige. So ganz stimmt der Satz "Wer nicht bei Google auffindbar ist, existiert nicht" nicht mehr. Leser erreicht man nicht allein über Google, sondern auch über diverse Social Media Kanäle (z.B. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube). Und über diese Channels lässt sich eine nicht zu verachtende Reichweite erreichen. Manche Webseiten erreichen einen Großteil ihrer Leser sogar hierüber.

Social Media und psychologische Tricks

Doch während die Suchmaschinen Optimierung eine eher technische Angelegenheit ist, befindet man sich bei der Trafficgenerierung via Social Media voll im Bereich Marketing. Technische "Stellschrauben" gibt es hier keine. Dafür umsomehr psychologische Tricks.

Das eindrucksvollste Beispiel ist hier der sogenannte Clickbait. Auf einen solchen hat wahrscheinlich jeder schon mal bei Facebook geklickt. Facebook Postings mit Überschriften wie zum Beispiel "Unglaublich, was er mit diesen Gerät macht" oder "Du glaubst nicht, wie einfach du reich werden kannst". Diese Überschriften lassen sensationelles vermuten und erzeugen entsprechende Neugier. In der Folge klicken nicht wenige Nutzer auf diesen Link. Und in den meisten Fällen stellen sich die vermeintlichen Sensationen dann als Banalitäten heraus. Trotzdem hat der Betreiber sein Ziel erreicht: Traffic auf seine Seite generiert.

Interessante Überschriften ja - Clickbaiting nein

Natürlich ist die Verwendung solcher Clickbaits, die eigentlich meist nur eine Täuschung des Lesers sind, alles andere als seriös. Man erzielt so nur kurzfristig Traffic. Treue und dauerhafte Leser gewinnt man hierdurch nicht. Schafft man es allerdings Überschriften zu schreiben, die ehrlich sind und trotzdem Neugier erzeugen, generiert man zwar wahrscheinlich etwas weniger Traffic. Aber man generiert auch keine enttäuschten Leser. Ist der Text auch noch informativ, interessant oder sonst irgendwie cool, kann man fast sicher sein, dass er weiter geteilt wird. Und manchmal gehen hierdurch die Besucherzahlen dann wirklich durch die Decke.

Nun ist das Thema Reichweitensteigerung per Social Media ein komplexes Thema. Hier gibt es eine ganze Reihe Tricks und Kniffe, die man für sich nutzen kann. Noch komplexer wird das ganze, wenn man in den aktuell sehr modernen Bereich des sogannten Growth Hacking kommt. Hier wird dann ein ganzes Arsenal an Methoden des Social Media Markting abgefeuert und die Dynamiken und Eigenheiten der unterschiedlichen Channels voll ausgenutzt. Neben der maximal großen Verbreitung des eigenen Contents über möglichst viele unterschiedliche Kanäle, kommen hier auch Methoden wie "erzwungene Viralität", Fake Profile um Popularität zu simulieren und vieles andere zum Einsatz. Nicht gerade die "feine englische Art", aber viele schwören hierauf.

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